Mit den Übergriffen auf Flüchtlinge im nordrhein-westfälischen Burbach ist die Debatte um die Zustände in deutschen Flüchtlingsheimen neu entfacht. Eigentlich sollten sich die Flüchtlinge, die aus Krisengebieten wie Syrien oder dem Irak entflohen sind und Zuflucht in deutschen Heimen gefunden haben, auf die humanitäre Hilfe und Unterstützung hierzulande verlassen dürfen. Doch die Kürzung staatlicher Gelder und Ressourcen hat dazu geführt, dass immer mehr Asylheime auf das Personal privater Firmen zurückgreifen - Schwarze Schafe inklusive. Doch zum Glück gibt es auf der anderen Seite auch noch sie: die freiwilligen Helferinnen und Helfer, die ihrer Bezeichnung mehr als gerecht werden. Das mit dem Ideenpreis „Im|Puls Oststadt“ ausgezeichnete Projekt "Räder ohne Grenzen" verleiht und repariert Fahrräder für Flüchtlinge. In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Asyl wollen die Helferinnen und Helfer den Flüchtlingen, die in der Landeserstaufnahmestelle Karlsruhe untergebracht sind, ein Mindestmaß an Mobilität ermöglichen. Radio KIT-Reporter Marcel Langer hat mit Tobias Zeuch über das Projekt und die gegenwärtige Lage von Flüchtlingen in Deutschland gesprochen.
Sendedatum
13.10.2014
Autor
KIT
Tags
KIT, Räder ohne Grenzen, Helfen
Kategorie
Gesellschaft
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