2009 fiel der Startschuss für einen bundesweit einzigartigen Modellversuch: die Universität Karlsruhe, der heutige Campus Süd, fusionierte mit dem Forschungszentrum Karlsruhe, dem heutigen Campus Nord, zum Karlsruher Institut für Technologie. Heute, fünf Jahre nach der groß angelegten Fusion, können die ersten Früchte dieses Zusammenschlusses geernet werden, verkündete KIT-Präsident Prof. Holger Hanselka anlässlich der Feierlichkeiten zum fünfjährigen Bestehen des KIT am vergangenen Samstag.
National wie international habe das KIT seine Position in den Rankings verbessert, sich mittlerweile als bundesweit anerkannte Gründerschmide in den unterschiedlichsten Disziplinen etabliert. Doch so steil der Weg des KIT vor allem in den ersten Jahren nach der Gründung verlief; in den letzten Jahren gab es auch Rückschläge zu verkraften - wie zum Beispiel das Scheitern bei der Exzellenzinitiative II und die damit verbundene Aberkennung des Status als “Elite-Universität”. Doch nichtsdestotrotz sind die KIT-Verantwortlichen stolz auf das bisher Erreichte und blicken zuversichtlich den nächsten fünf Jahren entgegegen. Das KIT sei weiterhin auf dem richtigen Weg, ein beispielhaftes Erfolgsmodell zu werden. Vor allem Schlüsselthemen der globalen Forschung wie Big Data, Klima und Energie sollen dem KIT in Zukunft ein gewichtiges Profil verleihen.
Da war es nicht verwundlich, dass die Politik dem “Geburtstagskind” gleich zwei Geschenke mitgebracht hatte. Radio KIT Reporterin Kathrin Kreusel hat die Feier zum “Fünfjährigen” vor Ort verfolgt.
Sendedatum
13.10.2014
Autor
KIT
Tags
KIT, Jubiläum, Feier
Kategorie
Wissenschaft / Forschung
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