Konzerte, Theater oder Lesungen - was bislang in großen Hallen, schicken Clubs und ehrwürdigen Sälen zuhause war, findet nun den Weg in die Wohnzimmer. Im Zeichen der Kunst wird die gute Stube zur Bühne und Begegnungsstätte, frei nach dem Motto „Zuhause ist es doch am schönsten“. Doch so avantgardistisch und modern das Konzept erscheint, es ist nicht neu. Schon im 18. Jahrhundert erfreute sich die Salonkultur größter Beliebtheit. Was damals adligen Intellektuellen und dem Großbürgertum vorbehalten war, findet heute vor allem in Studentenkreisen Anklang. Ein Beispiel für das Revival der Wohnzimmerkultur bietet die Lesereihe „zwischen/miete“ des Literaturhaus Stuttgart. Stuttgarter WGs werde zur Lesebühne umfunktioniert.
Sendedatum
19.07.2014
Autor
KIT
Tags
zwischen/miete, Karlsruhe, KIT
Kategorie
Kultur
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