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Die CampusRadio-Szene in Baden-Württemberg
Der zweite Tag widmete sich der CampusRadio-Szene in Baden-Württemberg.
Radiomacher von Universitäten und Hochschulen stellten ihr
Radio vor. Sie alle sind Partner des InternetHochschulradios (IHR)
in Baden-Württemberg und speisen unter www.ihr-online.de
ihr Programm ein. Mancher Tagungsteilnehmer zeigte sich überrascht
von der Vielfalt an Radio-Modellen und Sendekonzepten.
Auch die Zielgruppen sind keinesweg nur studentische Hörer. Während
das Uniradio Freiburg auch als Patientenradio in der Uniklinik
Freiburg ausgestrahlt wird, praktiziert die FH Kehl ein Office-Radio
für die öffentliche Verwaltung. Die Idee die hier dahinter
steckt: Radio als Instrument einer kundenorientierten Verwaltung.
Community, Chats und interaktive Voting-Tools spielen bei den
Hochschulradios ebenso eine Rolle wie Expertentalks im Studio
und Live-Streamings von Hochschul-Events. Daneben versteht sich
manches CampusRadio auch als LernRadio, d.h. als Ausbildungseinrichtung
rund um das Medium Radio. Das Radio ist dann Teil des Studiums
wie etwa an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe.
Eine nicht unerhebliche Frage, die an beiden Tagen immer wieder diskutiert
wurde: Wie finanzieren sich die CampusRadios? Die vorgestellten
Finanzierungsmodelle reichten von Fördervereinen über
Sponsoren und Werbeeinnahmen bis hin zu einem großzügig
ausgestatten Etat seitens der Hochschule.
Insgesamt gaben die Vorträgen sowie die sich anschließenden Diskussionsrunden und Gespräche
positive Impulse und wertvolle Anregungen für das eigenen
Hochschulradio wie auch für die CampusRadio-Landschaft in
Baden-Württemberg. Das große Interesse an diesem 1.
CampusRadioTag und die äußerst positive Resonanz veranlasste
die Veranstalter zu der Zusage, dass es auch 2003 einen CampusRadioTag
in Stuttgart geben wird.
Veranstaltet wurde der CampusRadioTag 2002 von der Hochschule der Medien in Stuttgart und der Landesanstalt
für Kommunikation Baden-Württemberg. Die Tagungs-Organisation
lag in den Händen der drei Professoren Dr. Wolfgang von Keitz,
Dr. Helmut Graebe und Dr. Wibke Weber (alle Hochschule der Medien).
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Weitere Quellen: Bildergalerie
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